KI-gestützte Hautpflege-Empfehlungen verbinden unterstützte sichtbare kosmetische Hautmerkmale im Gesicht mit passenden Produkten aus dem eigenen Sortiment einer Kosmetikmarke oder eines Händlers. Statt Kunden ohne Orientierung durch einen umfangreichen Hautpflegekatalog suchen zu lassen, kann eine KI-Gesichtsanalyse einen personalisierten Ausgangspunkt für die Produktauswahl schaffen. Der eigentliche Mehrwert liegt dabei nicht in der Analyse allein, sondern im Weg von sichtbaren kosmetischen Hautmerkmalen zu Produkten, die für den jeweiligen Kunden relevant sind.

Table of Contents

Das Wichtigste auf einen Blick

  • KI-gestützte Hautpflege-Empfehlungen können Ergebnisse einer Gesichtsanalyse als eine Grundlage für die personalisierte Produktauswahl nutzen.
  • Unterstützte sichtbare Hautmerkmale wie feine Linien, Poren, Mitesser, Pigmentierung, Rötungen und eine ungleichmäßig wirkende Hautstruktur können dabei helfen, die Produktauswahl gezielt einzugrenzen.
  • Empfehlungen sind besonders sinnvoll, wenn sie mit Produkten aus dem tatsächlichen Hautpflegesortiment der Kosmetikmarke oder des Händlers verknüpft werden.
  • Produktinformationen wie Beschreibungen, Inhaltsstoffe, Preise und URLs der Produktseiten bilden eine wichtige Grundlage für katalogbasierte Empfehlungen.
  • Eine Gesichtsanalyse kann Präferenzen, Budget, Pflegeroutine und weitere persönliche Informationen des Kunden nicht allein anhand eines Bildes erkennen. Deshalb können zusätzliche Angaben die visuelle Analyse sinnvoll ergänzen.
  • Auch die Darstellung der Empfehlungen ist wichtig: Eine gezielte Auswahl weniger Produkte oder eine klar strukturierte Pflegeroutine ist in der Regel hilfreicher als eine lange Liste von Produkten.
  • Skinive stellt Statistiken zu Scans, Nutzern, Produktklicks und Kaufabschlüssen bereit. Unternehmen können diese Daten mit eigenen Analysen weiterer Schritte der Customer Journey ergänzen.

Was sind KI-gestützte Hautpflege-Empfehlungen?

KI-gestützte Hautpflege-Empfehlungen sind personalisierte Produktvorschläge, die mithilfe künstlicher Intelligenz und kundenspezifischer Informationen erstellt werden.

Bei einer Anwendung mit Skinive Face Scanner bildet die visuelle Analyse unterstützter kosmetischer Hautmerkmale im Gesicht eine dieser Informationsquellen.

Die Ergebnisse können anschließend mit passenden Produkten aus dem eigenen Sortiment einer Kosmetikmarke oder eines Händlers verknüpft werden.

Zeigt die kosmetische Analyse beispielsweise sichtbare Pigmentierung oder eine ungleichmäßig wirkende Hautstruktur, können diese Merkmale als Ausgangspunkt dienen, um Produkte zu finden, die das Unternehmen den entsprechenden kosmetischen Hautbedürfnissen zugeordnet hat.

Das unterscheidet sich davon, jedem Kunden lediglich Bestseller oder dieselbe Produktauswahl anzuzeigen.

Ziel ist es, den Weg zwischen zwei Fragen zu verkürzen:

Welche sichtbaren Hautmerkmale sind für mich relevant?

und

Welche Produkte aus diesem Sortiment sollte ich mir ansehen?

Wie funktionieren KI-gestützte Hautpflege-Empfehlungen?

Der Weg von der Gesichtsanalyse zur Produktempfehlung besteht aus mehreren miteinander verbundenen Schritten:

Gesichtsbilder aufnehmen → unterstützte sichtbare Hautmerkmale analysieren → verständliche Ergebnisse erstellen → mit dem Produktkatalog verknüpfen → passende Produkte anzeigen → Produktauswahl fortsetzen

Gesichtsbilder aufnehmen

Der Kunde beginnt mit der Gesichtsanalyse.

Mit Skinive Face Scanner werden Aufnahmen des Gesichts von vorne sowie von der linken und rechten Seite als visuelle Grundlage für die Analyse verwendet.

Unterstützte sichtbare Hautmerkmale analysieren

Die KI analysiert unterstützte kosmetische Merkmale wie:

  • feine Linien und Falten
  • sichtbare oder vergrößerte Poren
  • Mitesser
  • geschlossene Komedonen
  • aknebedingte Unreinheiten
  • dunkle Flecken
  • Pigmentierung
  • Rötungen
  • ungleichmäßig wirkende Hautstruktur im Gesicht

Dabei handelt es sich um kosmetische Analyseergebnisse und nicht um medizinische Diagnosen.

Eine ausführlichere Erklärung des Analyseprozesses finden Sie unter „KI-Gesichtsanalyse: So funktioniert sie für Kosmetik & Hautpflege“.

Analyse in verständliche Informationen umwandeln

Rohe Ergebnisse der computergestützten Bildanalyse sind für Kunden wenig hilfreich.

Deshalb sollten die unterstützten sichtbaren Hautmerkmale in einer klaren und für Kunden verständlichen Sprache dargestellt werden, anstatt technische Daten des KI-Modells anzuzeigen.

Ergebnisse mit dem Produktsortiment verknüpfen

Im nächsten Schritt werden relevante kosmetische Hautmerkmale mit den Produktinformationen verbunden, die von der Kosmetikmarke oder dem Händler bereitgestellt wurden.

Dadurch wird aus der Gesichtsanalyse eine personalisierte Produktauswahl.

Eine gezielte Produktempfehlung anzeigen

Je nach Gestaltung der Anwendung kann dem Kunden anschließend ein einzelnes passendes Produkt, eine kleine Auswahl, eine Produktkategorie oder eine Pflegeroutine angezeigt werden.

Zur Produktauswahl weiterführen

Eine Empfehlung sollte immer einen klaren nächsten Schritt bieten.

Im E-Commerce kann dies beispielsweise das Öffnen einer Produktseite sein. In einer Kosmetik-App kann der Kunde seine personalisierte Produktauswahl fortsetzen. Im stationären Handel kann die Empfehlung dabei helfen, passende Produkte selbstständig oder gemeinsam mit einem Kosmetikberater zu entdecken.

Warum kann eine Gesichtsanalyse die Auswahl von Hautpflegeprodukten stärker personalisieren?

Die klassische Suche nach Hautpflegeprodukten beginnt häufig über Navigation, Suchfunktion, Filter, Produktkategorien oder Bestsellerlisten.

Diese Möglichkeiten bleiben sinnvoll. Häufig muss der Kunde jedoch zunächst selbst einschätzen, welche sichtbaren Hautmerkmale für ihn relevant sind, bevor er das Sortiment eingrenzen kann.

Eine Gesichtsanalyse bietet einen zusätzlichen Ausgangspunkt.

Statt sich ausschließlich auf die Selbsteinschätzung zu verlassen, kann der Kunde mit einer KI-gestützten Analyse sichtbarer kosmetischer Hautmerkmale beginnen und die Ergebnisse nutzen, um die Produktauswahl einzugrenzen.

Das bedeutet jedoch nicht, dass Gesichtsbilder sämtliche Informationen enthalten, die für eine Personalisierung benötigt werden.

Eine Kamera kann beispielsweise weder das Budget noch die bevorzugte Produktart, die gewünschte Länge der Pflegeroutine, Markenpräferenzen oder viele andere persönliche Kriterien bestimmen.

Deshalb kann die visuelle Analyse durch Angaben des Kunden ergänzt werden, anstatt diese zu ersetzen.

Von sichtbaren Hautmerkmalen zu passenden Produkten

Das Grundprinzip KI-gestützter Hautpflege-Empfehlungen ist einfach:

Ein unterstütztes sichtbares Hautmerkmal wird zum relevanteren Ausgangspunkt für die Produktauswahl.

Ergebnis der GesichtsanalyseAusrichtung der ProduktauswahlBeispiel für die Produktsuche
Feine Linien und FaltenProdukte für ein glatter und gepflegter wirkendes HautbildPassende Seren, Feuchtigkeitspflege oder andere Produkte aus dem Sortiment
Sichtbare PorenProdukte mit Fokus auf Porenbild und HautstrukturPassende Reinigungs- oder hautstrukturorientierte Produkte
Mitesser und geschlossene KomedonenKosmetische Produktauswahl bei HautunreinheitenPassende Reinigungsprodukte und gezielte Hautpflegekategorien
Dunkle Flecken und PigmentierungProduktauswahl mit Fokus auf ein ebenmäßiger wirkendes HautbildPassende Seren, Cremes oder andere Produkte aus dem Sortiment
RötungenSanfte Hautpflege und Produkte mit Fokus auf sichtbare RötungenPassende milde Hautpflegeprodukte
Ungleichmäßig wirkende HautstrukturProduktauswahl mit Fokus auf die HautstrukturProdukte für ein glatter wirkendes Hautbild

Diese Zuordnung darf nicht als Empfehlung zur medizinischen Behandlung verstanden werden.

Welche Produkte konkret angezeigt werden, hängt vom Produktkatalog des Unternehmens, den bereitgestellten Produktinformationen, der Konfiguration der Empfehlungen und gegebenenfalls weiteren Kundeninformationen ab.

Das Ziel ist Relevanz, nicht die Verordnung eines Produkts anhand eines Bildes.

Warum ist der Produktkatalog für KI-Empfehlungen wichtig?

Die Gesichtsanalyse kann unterstützte visuelle Informationen über den Kunden liefern.

Das Kosmetikunternehmen benötigt jedoch auch Informationen über seine Produkte.

Ohne diese zweite Ebene kann die KI zwar ein sichtbares Hautmerkmal erkennen, dieses aber nicht sinnvoll mit Produkten verbinden, die der Kunde tatsächlich kaufen oder entdecken kann.

Skinive Face Scanner kann mit dem eigenen Hautpflegekatalog einer Kosmetikmarke oder eines Händlers arbeiten.

Produktinformationen können im CSV- oder XML-Format bereitgestellt werden. Zu den relevanten Angaben gehören:

  • Produktname
  • Produktbeschreibung
  • Inhaltsstoffe
  • Preis
  • URL der Produktseite

Dadurch können Empfehlungen auf dem tatsächlichen Sortiment des Unternehmens basieren, anstatt Kunden zu einem unabhängigen allgemeinen Produktkatalog weiterzuleiten.

Eine ausführliche Beschreibung der Katalogeinrichtung und Integration in einen Onlineshop finden Sie unter „KI-Gesichtsanalyse für E-Commerce: Hautpflege beim Online-Einkauf personalisieren“.

Wie unterstützt die Synchronisierung des Produktkatalogs die Empfehlungen?

Kosmetiksortimente verändern sich laufend.

Produkte können hinzugefügt oder entfernt, aktualisiert, neu bepreist oder mit neuen Produktseiten verknüpft werden.

Skinive unterstützt eine unbegrenzte Synchronisierung des Produktkatalogs. Unternehmen können die für die Produktempfehlungen verwendeten Informationen dadurch aktualisieren, wenn sich ihr Sortiment verändert.

Die Größe des unterstützten Produktkatalogs hängt vom gewählten Tarif ab:

TarifGröße des Produktkatalogs
StarterBis zu 1.000 Produkte
GrowthBis zu 5.000 Produkte
EnterpriseIndividuelle Anforderungen

Die Synchronisierung hält die Produktdaten auf dem aktuellen Stand. Für die Pflege und Richtigkeit der bereitgestellten Produktinformationen bleibt jedoch das jeweilige Unternehmen verantwortlich.

Bei Händlern, die in mehreren Märkten tätig sind, kann die Struktur des Produktkatalogs außerdem Unterschiede bei Sortiment, Preisen, Sprache und Zielseiten berücksichtigen müssen.

KI-Gesichtsanalyse ergänzt Produktempfehlungen um visuelle Informationen

Kosmetikunternehmen nutzen bereits verschiedene Methoden, um Kunden bei der Produktauswahl zu unterstützen.

Eine Gesichtsanalyse muss diese nicht ersetzen.

AnsatzWichtigste InformationsquelleGrundlage der PersonalisierungWesentliche Einschränkung
Bestseller und SortimentssteuerungAllgemeine Verkaufs- und SortimentsprioritätenBeliebtheit oder VerkaufsstrategieWenig individueller Kundenkontext
Verhaltensbasierte EmpfehlungenSuch-, Nutzungs- oder KaufverhaltenBeobachtetes KundenverhaltenAbhängig von verfügbaren Verhaltensdaten
Hautpflege-FragebogenAntworten des KundenSelbst angegebene Präferenzen und HautbedürfnisseAbhängig von den Angaben des Kunden
KI-GesichtsanalyseGesichtsbilderUnterstützte sichtbare kosmetische HautmerkmaleNicht sichtbare Präferenzen können nicht bestimmt werden
Kombinierte PersonalisierungMehrere InformationsquellenVisuelle, angegebene und verhaltensbezogene InformationenErfordert eine umfassendere Personalisierung

Die Gesichtsanalyse liefert damit eine ganz bestimmte zusätzliche Informationsquelle: visuelle Informationen über unterstützte Hautmerkmale.

Ein Unternehmen kann diese Informationen allein verwenden oder mit weiteren Kundendaten kombinieren, wenn für die gewünschte Personalisierung zusätzlicher Kontext erforderlich ist.

Wie lassen sich Gesichtsanalyse und Kundenpräferenzen kombinieren?

Gesichtsbilder können Informationen über unterstützte sichtbare kosmetische Hautmerkmale liefern. Sie können jedoch nicht jede Frage beantworten, die für die Produktauswahl relevant ist.

Für Kunden können beispielsweise folgende Faktoren wichtig sein:

  • Budget
  • bevorzugte Produktart
  • gewünschte Länge der Pflegeroutine
  • bestehende Pflegeroutine
  • bevorzugte Marken
  • persönliche Hautpflegeziele

Diese Angaben können separat erfasst und mit den Ergebnissen der visuellen Analyse kombiniert werden.

Ein sinnvoller Ablauf könnte deshalb zunächst eine Gesichtsanalyse durchführen und anschließend einige wenige relevante Fragen stellen, bevor Produkte empfohlen werden.

Das Ziel besteht nicht darin, einen möglichst langen Fragebogen zu erstellen.

Zusätzliche Fragen sollten nur dort Kundeninformationen ergänzen, wo die visuelle Analyse allein keine ausreichende Grundlage bietet.

Einen ausführlichen Vergleich beider Informationsquellen finden Sie unter „KI-Gesichtsanalyse oder Hautpflege-Fragebogen“.

Was zeichnet gute KI-gestützte Hautpflege-Empfehlungen aus?

Kunden sollten nachvollziehen können, warum ihnen ein bestimmtes Produkt empfohlen wird.

Eine gute Anwendung stellt eine verständliche Verbindung zwischen dem Analyseergebnis und dem vorgeschlagenen Produkt her.

Relevantes Hautmerkmal verständlich erklären

Beschreiben Sie das unterstützte sichtbare Hautmerkmal in klarer kosmetischer Sprache.

Relevanz des Produkts nachvollziehbar machen

Der Kunde sollte verstehen können, warum das gezeigte Produkt zu dem jeweiligen kosmetischen Hautbedürfnis passt.

Produktauswahl gezielt eingrenzen

Personalisierung verliert ihren Nutzen, wenn dem Kunden anschließend wieder eine lange Katalogseite angezeigt wird.

Eine kleinere, relevante Auswahl kann die nächste Entscheidung erleichtern.

Aktuelle Produktinformationen verwenden

Die Empfehlungen sollten auf den Produktdaten basieren, die das Kosmetikunternehmen bereitstellt.

Einen klaren nächsten Schritt anbieten

Kunden sollten unkompliziert zu Produktdetails, Produktvergleich, Kauf oder einer persönlichen Beratung weitergehen können.

Bei Bedarf zusätzliche Kundeninformationen einbeziehen

Von einer visuellen Analyse sollte nicht erwartet werden, dass sie Informationen erkennt, die auf einem Bild nicht sichtbar sind.

Kosmetische und medizinische Aussagen klar trennen

Kosmetische Empfehlungen sollten sich auf Hautpflege und Kosmetik beschränken und keine medizinische Diagnose oder Behandlung suggerieren.

Sollte die KI ein Produkt, eine Auswahl oder eine Pflegeroutine empfehlen?

Es gibt kein Empfehlungsformat, das für jede Anwendung gleichermaßen geeignet ist.

Welche Form sinnvoll ist, hängt vom Kundenerlebnis, dem Produktsortiment und den verfügbaren Informationen ab.

EmpfehlungsformatSinnvoll, wennKundenerlebnis
Einzelnes ProduktDie Produktsuche sehr gezielt istEin einfacher nächster Schritt
Kleine ProduktauswahlMehrere Produkte relevant sindWenige passende Optionen vergleichen
PflegeroutineDas Unternehmen mit mehrstufigen Hautpflegeroutinen arbeitetProdukte in einer strukturierten Reihenfolge entdecken
ProduktkategorieDas Sortiment sehr umfangreich istAuswahl auf eine relevante Kategorie eingrenzen
Auswahl mit KosmetikberaterAnwendung im stationären HandelKI grenzt die Auswahl ein, der Berater ergänzt persönlichen Kontext

Eine gezielte Auswahl weniger Produkte kann hilfreicher sein als eine lange Liste von Artikeln, nur weil diese derselben allgemeinen Kategorie angehören.

Die Gestaltung der Empfehlungen sollte Kunden bei einer Entscheidung unterstützen, statt eine weitere Ebene der Auswahlüberforderung zu schaffen.

Wo können KI-gestützte Hautpflege-Empfehlungen eingesetzt werden?

Das Grundprinzip – relevante Kundeninformationen mit passenden Produkten zu verbinden – lässt sich in verschiedenen Bereichen der Kosmetikbranche einsetzen.

KanalAufgabe der ProduktempfehlungTypischer nächster Schritt
E-CommerceOnline-Produktsuche personalisierenPassende Produktseiten öffnen und Einkauf fortsetzen
Kosmetik- oder Hautpflege-AppPersonalisierte mobile Produktauswahl unterstützenPassende Produkte oder Pflegeroutinen entdecken
Stationärer KosmetikhandelSelbstständige oder begleitete Produktauswahl unterstützenPassende Produkte im Geschäft entdecken
Kanalübergreifende AnwendungPersonalisierung über verschiedene Kundenkontaktpunkte hinweg fortsetzenÜber den jeweils passenden Kanal fortfahren

Die konkrete Umsetzung unterscheidet sich je nach Kanal.

Dieser Artikel konzentriert sich auf die Verbindung zwischen Gesichtsanalyse und passenden Produkten.

Wie unterstützt Skinive Face Scanner personalisierte Produktempfehlungen?

Skinive Face Scanner verbindet die kosmetische Gesichtsanalyse mit einer katalogbasierten Produktauswahl.

FunktionSkinive Face Scanner
Bilder für die GesichtsanalyseAufnahmen von vorne, links und rechts
Unterstützte kosmetische AnalyseMehrere sichtbare kosmetische Hautmerkmale
ProduktkatalogCSV oder XML
ProduktinformationenName, Beschreibung, Inhaltsstoffe, Preis und URL der Produktseite
KatalogsynchronisierungUnbegrenzt
Sofort einsetzbare Web-LösungWeb-Widget
Individuelle IntegrationWeb-SDK und API
Native mobile SDKsiOS und Android geplant
Statistiken im DashboardScans, Nutzer, Produktklicks und Kaufabschlüsse

Das einsatzbereite Web-Widget ermöglicht eine schnelle Einführung. Web-SDK und API bieten zusätzliche Möglichkeiten für individuellere Integrationen.

So kann die Produktempfehlung mit dem eigenen Sortiment des Kosmetikunternehmens verbunden werden, anstatt als isolierte Funktion der Gesichtsanalyse zu bestehen.

Wie sollten Unternehmen den Erfolg von Produktempfehlungen messen?

Produktempfehlungen sollten als Bestandteil der gesamten Customer Journey bewertet werden und nicht ausschließlich anhand der Anzahl durchgeführter Scans.

Skinive stellt im Dashboard Statistiken zu folgenden Kennzahlen bereit:

  • Scans
  • Nutzer
  • Produktklicks
  • Kaufabschlüsse

Kosmetikunternehmen können diese Daten mit eigenen Analysen kombinieren, um weitere Schritte der Customer Journey auszuwerten, beispielsweise:

  • Einblendungen von Produktempfehlungen
  • Besuche auf Produktseiten
  • Hinzufügen zum Warenkorb
  • nach der Analyse angesehene Produkte
  • wiederkehrende Nutzung
  • kanalspezifisches Einkaufsverhalten

Diese Unterscheidung ist wichtig.

Skinive stellt Statistiken zur Gesichtsanalyse und zu den damit verbundenen Produktempfehlungen bereit. Weitere Kennzahlen aus E-Commerce, Apps, CRM oder stationärem Handel hängen von den eigenen Systemen des Unternehmens ab.

Entscheidend ist, ob die Empfehlungen Kunden dabei helfen, von der Analyse zu relevanten Produkten und letztlich zu einer Kaufentscheidung zu gelangen.

Häufige Fehler bei KI-gestützten Hautpflege-Empfehlungen

Auch eine technisch ausgereifte Lösung kann zu einem schwachen Kundenerlebnis führen, wenn die Produktempfehlungen schlecht gestaltet sind.

Zu viele Produkte anzeigen

Eine Empfehlung, die wie eine allgemeine Kategorieseite aussieht, vermittelt kaum den Eindruck einer echten Personalisierung.

Nicht erklären, warum ein Produkt relevant ist

Kunden sollten nachvollziehen können, warum ihnen nach der Analyse ein bestimmtes Produkt angezeigt wird.

Unvollständige oder veraltete Produktinformationen verwenden

Die Qualität der Empfehlungen hängt auch von der Qualität der Produktdaten ab, die das Unternehmen bereitstellt.

Gesichtsanalyse als einzige Informationsquelle betrachten

Eine visuelle Analyse kann nicht sämtliche Präferenzen oder Ziele eines Kunden bestimmen.

Medizinische Aussagen verwenden

Kosmetische Produktempfehlungen dürfen nicht den Eindruck erwecken, dass die Gesichtsanalyse eine Erkrankung diagnostiziert hat oder dass ein Kosmetikprodukt eine medizinische Behandlung darstellt.

Nur die Anzahl der Scans messen

Eine abgeschlossene Gesichtsanalyse bedeutet nicht automatisch, dass die anschließende Produktempfehlung hilfreich war. Produktinteraktionen und das weitere Kundenverhalten liefern zusätzlichen Kontext.

Datenschutz und Vertrauen bei personalisierten Hautpflege-Empfehlungen

Eine Personalisierung auf Grundlage von Gesichtsbildern erfordert eine klare Kommunikation mit den Kunden.

Nutzer sollten verstehen, warum Gesichtsbilder aufgenommen werden, welchem Zweck die kosmetische Analyse dient und wie die Ergebnisse mit der Produktauswahl verbunden werden.

Unternehmen sollten außerdem die für ihre konkrete Umsetzung geltenden Anforderungen an Datenschutz, Datenverarbeitung, Sicherheit, Einwilligung und weitere Compliance-Vorgaben prüfen.

Vertrauen hängt auch davon ab, wie Produktempfehlungen formuliert werden.

Eine kosmetische Empfehlung sollte nachvollziehbar erklären, warum ein Produkt relevant sein könnte, ohne eine Diagnose, Behandlung oder medizinische Schlussfolgerung zu suggerieren.

Eine klare Abgrenzung hilft Kunden zu verstehen, wofür Skinive Face Scanner entwickelt wurde.

Von der Gesichtsanalyse zu einer besseren personalisierten Produktauswahl

Eine gute KI-gestützte Hautpflege-Empfehlung macht den Weg von der Analyse zum passenden Produkt einfach und nachvollziehbar.

Für Kosmetikmarken und Händler sind dafür drei miteinander verbundene Ebenen erforderlich:

Gesichtsanalyse → Produktinformationen → verständliche Produktempfehlung

Die Gesichtsanalyse liefert Informationen über unterstützte sichtbare Hautmerkmale.

Der Produktkatalog enthält Informationen über das verfügbare Sortiment.

Die Empfehlungsfunktion verbindet beide Ebenen so miteinander, dass Kunden leichter entscheiden können, welche Produkte sie sich als Nächstes ansehen möchten.

Weitere Informationen wie Kundenpräferenzen, Profile, angesehenen Produkte, Kaufhistorie oder Angaben eines Kosmetikberaters können die Personalisierung bei Bedarf zusätzlich verbessern.

Das Grundprinzip bleibt jedoch einfach:

Relevante Kundeninformationen nutzen, um die Suche nach passenden Hautpflegeprodukten zu erleichtern.

Weiterführende Artikel

Von der Gesichtsanalyse zur personalisierten Produktauswahl

Verbinden Sie unterstützte sichtbare kosmetische Hautmerkmale mit passenden Produkten aus Ihrem eigenen Hautpflegesortiment.