Eine KI-gestützte Gesichtsanalyse kann einen digitalen Kontaktpunkt im stationären Kosmetikhandel in eine personalisierte Beratung direkt am Point of Sale verwandeln. Kundinnen und Kunden nehmen Bilder ihres Gesichts auf, die KI analysiert unterstützte sichtbare kosmetische Hautmerkmale und die Ergebnisse können sie zu passenden Hautpflegeprodukten aus dem eigenen Sortiment des Händlers führen. Für Kosmetikhändler entsteht so eine praktische Verbindung zwischen visueller Personalisierung, persönlicher Beratung, gezielter Produktauswahl und dem Einkaufserlebnis im Geschäft.
Das Wichtigste auf einen Blick
- Eine KI-gestützte Gesichtsanalyse kann personalisierte Kosmetikberatungen in Parfümerien und Kosmetikgeschäften, Apotheken, Kaufhäusern, Markenboutiquen und anderen Verkaufsstellen für Kosmetik unterstützen.
- Die Gesichtsanalyse kann sowohl zur selbstständigen Nutzung durch Kundinnen und Kunden als auch als Bestandteil einer persönlichen Beratung angeboten werden.
- Besonders sinnvoll ist der Einsatz im Geschäft, wenn unterstützte sichtbare Hautmerkmale mit passenden Produkten aus dem tatsächlichen Hautpflegesortiment des Händlers verknüpft werden.
- Ein sinnvoller Ablauf im Geschäft ist kurz: Gesichtsbilder aufnehmen, sichtbare Hautmerkmale ansehen, passende Produkte entdecken und anschließend direkt am Regal oder in der Beratung weitermachen.
- Skinive Face Scanner kann über Produktdaten im CSV- oder XML-Format mit dem eigenen Hautpflegekatalog eines Händlers verbunden werden.
- Auch die Platzierung ist entscheidend: Beratungstheken, Hautpflegeabteilungen, Markencounter und spezielle Bereiche zur Produktentdeckung können unterschiedliche Kundenbedürfnisse abdecken.
- Der Erfolg sollte nicht nur anhand der Anzahl der Scans gemessen werden. Ebenso relevant sind Produktinteraktionen, die Nutzung durch Beratungspersonal, Verkaufsergebnisse und die gesamte Customer Journey im Geschäft.
Warum eignet sich der stationäre Kosmetikhandel besonders für KI-Gesichtsanalysen?
Der stationäre Kosmetikhandel bietet Kundinnen und Kunden etwas, das sich beim Online-Einkauf nicht vollständig nachbilden lässt: Produkte, Kosmetikberater, Tester, Verpackungen und die Möglichkeit zum direkten Kauf befinden sich am selben Ort.
Doch nur weil Produkte unmittelbar verfügbar sind, wird die Auswahl nicht automatisch einfacher.
Ein Kunde weiß vielleicht, dass er das Erscheinungsbild von Poren, feinen Linien, Pigmentflecken, Rötungen, Mitessern oder einer ungleichmäßig wirkenden Hautstruktur verbessern möchte, steht aber dennoch vor Dutzenden oder Hunderten möglichen Hautpflegeprodukten.
Eine KI-gestützte Gesichtsanalyse kann genau an diesem Entscheidungspunkt eine zusätzliche visuelle Grundlage für die Personalisierung schaffen. Statt ausschließlich mit Regalen, Produktkategorien, einem Fragebogen oder einem Beratungsgespräch zu beginnen, können unterstützte sichtbare Hautmerkmale als zusätzlicher Ausgangspunkt für die Produktauswahl dienen.
Die Technologie muss Kosmetikberater dabei nicht ersetzen. Bei einer persönlichen Beratung kann sie einen einheitlichen digitalen Analyseschritt ergänzen, während der Berater zusätzliche Informationen zu Präferenzen, Pflegeroutine, Budget und Produkten einbezieht und den Kunden persönlich unterstützt.
Was ist eine KI-Gesichtsanalyse für den stationären Kosmetikhandel?
Eine KI-Gesichtsanalyse für den stationären Kosmetikhandel ist eine auf Computer Vision basierende Anwendung, die innerhalb des Einkaufserlebnisses im Geschäft unterstützte sichtbare kosmetische Merkmale im Gesicht analysiert. Die Ergebnisse können Kunden dabei helfen, passende Hautpflegeprodukte oder personalisierte Kosmetikangebote zu entdecken.
Je nach technischer Infrastruktur und Customer Journey des Händlers kann die Gesichtsanalyse Bestandteil verschiedener Anwendungen sein:
- einer persönlichen Beratung durch einen Kosmetikberater
- einer Self-Service-Anwendung für Kunden
- eines digitalen Angebots am Kosmetik- oder Markencounter
- einer geeigneten Anwendung auf Smartphone oder Tablet
- eines digitalen Händlerangebots, das Kunden während ihres Besuchs im Geschäft nutzen
Welches Gerät und welche technische Umsetzung geeignet sind, hängt von der Infrastruktur des Händlers ab. Skinive bietet Integrationsmöglichkeiten über Web-SDK und API. Native SDKs für iOS und Android sind geplant.
Skinive Face Scanner wurde für Kosmetik, Schönheitspflege und personalisierte Hautpflege entwickelt. Die Anwendung ist nicht zur Diagnose von Hauterkrankungen vorgesehen und ersetzt keine Beratung durch medizinisches Fachpersonal.
Wie funktioniert eine KI-gestützte Kosmetikberatung im Geschäft?
Eine erfolgreiche Face-Scanner-Anwendung sollte sich natürlich in das bestehende Einkaufserlebnis einfügen. Ziel ist nicht einfach, einen Scan abzuschließen, sondern Kunden von der visuellen Analyse zu einem sinnvollen nächsten Schritt im Geschäft zu führen.

Kosmetikberatung starten
Der Kunde startet den Face Scanner selbstständig oder gemeinsam mit einem Kosmetikberater.
Vor der Aufnahme sollte der Zweck klar sein: Die Anwendung analysiert unterstützte sichtbare kosmetische Hautmerkmale und kann dabei helfen, passende Produkte zu entdecken.
Gesicht von vorne, links und rechts aufnehmen
Mit Skinive Face Scanner nimmt der Kunde Bilder des Gesichts von vorne sowie von der linken und rechten Seite auf.
Diese verschiedenen Ansichten liefern die visuellen Informationen für die Gesichtsanalyse.
Unterstützte sichtbare kosmetische Hautmerkmale ansehen
Die KI analysiert unter anderem folgende unterstützte kosmetische Merkmale:
- feine Linien und Falten
- sichtbare oder vergrößerte Poren
- Mitesser und geschlossene Komedonen
- aknebedingte Unreinheiten und Hautveränderungen
- dunkle Flecken und Pigmentierung
- Rötungen
- ungleichmäßig wirkende Hautstruktur im Gesicht
- weitere unterstützte sichtbare kosmetische Merkmale
Kundinnen und Kunden erhalten verständlich aufbereitete Ergebnisse für den Kosmetikbereich und keine technischen KI-Ausgaben.
Selbstständig oder gemeinsam mit einem Kosmetikberater fortfahren
Bei einer Self-Service-Anwendung können Kunden direkt zu passenden Produktempfehlungen weitergehen.
Im Rahmen einer persönlichen Beratung können die Ergebnisse des Face Scanners als Ausgangspunkt für ein Gespräch über Hautpflegeziele, Präferenzen, bestehende Pflegeroutine, Budget und bevorzugte Produktarten dienen.
Passende Produkte entdecken
Unterstützte sichtbare Hautmerkmale können mit relevanten Produkten aus dem Hautpflegekatalog des Händlers verknüpft werden.
An diesem Punkt wird die Gesichtsanalyse zu einem Bestandteil des tatsächlichen Einkaufserlebnisses und bleibt nicht nur eine isolierte technische Anwendung.
Von der digitalen Empfehlung zum Produkt im Geschäft
Der letzte Schritt ist speziell für den stationären Handel entscheidend: Kunden sollten von den digitalen Empfehlungen zu Produkten gelangen, die sie im Geschäft ansehen, vergleichen, mit einem Berater besprechen oder kaufen können.
Wie genau die Verbindung mit Warenbestand, Regalplatzierung, Warenwirtschaft oder Kassensystem umgesetzt wird, hängt von der Infrastruktur und Implementierung des jeweiligen Händlers ab.
Self-Service oder Gesichtsanalyse mit Kosmetikberatung?
Für die Gesichtsanalyse im Geschäft gibt es nicht die eine richtige Lösung. Welche Variante geeignet ist, hängt vom Ladenkonzept, der Customer Journey, dem Personaleinsatz und dem Zweck der Anwendung ab.

| Modell | So funktioniert es | Besonders geeignet für | Wichtigster Vorteil |
|---|---|---|---|
| Self-Service | Kunden nutzen die Anwendung selbstständig | Stark frequentierte Geschäfte, Bereiche zur Produktentdeckung, interaktive Ladenkonzepte | Skalierbare personalisierte Produktsuche |
| Mit Kosmetikberater | Ein Berater begleitet die Analyse und bespricht die Ergebnisse | Premium-Counter und beratungsorientierter Kosmetikhandel | Persönliche Beratung kombiniert mit KI-gestützter Personalisierung |
| Eigenes Gerät des Kunden | Kunden öffnen das digitale Angebot des Händlers auf einem geeigneten eigenen Gerät | Händler, die zusätzliche Hardware möglichst vermeiden möchten | Nutzung eines vertrauten Kundengeräts |
| Hybrid | Kunden beginnen selbstständig und können bei Bedarf Beratungspersonal hinzuziehen | Größere Händler und flexible Ladenkonzepte | Verbindung von Self-Service und persönlicher Beratung |
Mehrere Modelle können auch parallel eingesetzt werden.
Ein Flagship-Store kann beispielsweise eine persönliche Beratung mit Gesichtsanalyse an einem Beratungscounter anbieten, während an einem anderen Standort die selbstständige Produktsuche im Vordergrund steht.
Entscheidend ist daher nicht, welches Modell grundsätzlich besser ist, sondern welches zum jeweiligen Nutzungsmoment des Kunden passt.
Wo sollte der Face Scanner im Geschäft platziert werden?
Am sinnvollsten ist eine Platzierung dort, wo Kundinnen und Kunden bereits Unterstützung bei einer Hautpflegeentscheidung benötigen. Eine hohe Besucherfrequenz allein bedeutet nicht automatisch eine hohe Qualität der Interaktion.

| Bereich im Geschäft | Aufgabe des Face Scanners | Typische Kundensituation |
|---|---|---|
| Beratungstheke | Persönliche Beratung und Personalisierung unterstützen | Der Kunde benötigt Hilfe bei der Auswahl von Hautpflegeprodukten |
| Eingang zur Hautpflegeabteilung | Einen personalisierten Einstieg schaffen | Der Kunde weiß nicht, wo er anfangen soll |
| Markencounter oder Shop-in-Shop | Analyse mit einem ausgewählten Sortiment verbinden | Der Kunde interessiert sich für eine bestimmte Marke |
| Interaktiver Beratungsbereich | Selbstständige personalisierte Produktsuche ermöglichen | Der Kunde möchte Produkte eigenständig entdecken |
| In der Nähe einer Hautpflegekategorie | Produktauswahl gezielt eingrenzen | Der Kunde vergleicht mehrere Optionen |
| Treueprogramm- oder Kundenservicebereich | Weiterführende personalisierte Kundeninteraktion ermöglichen | Der Kunde tritt in ein umfassenderes Kundenbindungs- oder digitales Angebot ein |
Händler sollten verschiedene Platzierungen testen, statt automatisch davon auszugehen, dass der Bereich mit der höchsten Besucherfrequenz auch die besten Ergebnisse liefert.
Eine Beratungstheke kann beispielsweise weniger Interaktionen erzeugen als eine Installation am Eingang, dafür aber zu relevanteren Produktgesprächen führen. Eine Self-Service-Anwendung in der Nähe einer Hautpflegekategorie mit hoher Kaufabsicht kann wiederum anders funktionieren als eine Installation, die hauptsächlich als innovative Technologie präsentiert wird.
Die Platzierung sollte deshalb danach bewertet werden, welches Kundenverhalten der Händler tatsächlich fördern möchte.
Von der Gesichtsanalyse zum Produkt im Regal
Der entscheidende Unterschied zwischen einer Gesichtsanalyse online und im Geschäft zeigt sich nach der Produktempfehlung.
Im stationären Handel müssen digitale Empfehlungen schließlich mit realen Produkten verbunden werden, die Kunden direkt vor Ort ansehen und ausprobieren können.
Ein sinnvoller Ablauf kann so aussehen:
Gesichtsanalyse → sichtbare Hautmerkmale → passende Produkte → Produkte im Geschäft entdecken → Beratung oder Kauf

Unterstützte Ergebnisse zu sichtbaren Poren, Pigmentierung, Mitessern, feinen Linien, Rötungen oder Hautstruktur können beispielsweise dabei helfen, ein großes Hautpflegesortiment gezielt einzugrenzen.
Skinive Face Scanner kann diese unterstützten Hautmerkmale mit relevanten Produkten aus dem angebundenen Produktkatalog des Händlers verbinden.
Anschließend wird das Einkaufserlebnis vor Ort entscheidend.
Ein Kosmetikberater kann die vorgeschlagenen Produkte gemeinsam mit dem Kunden besprechen. Bei einer Self-Service-Anwendung kann der Kunde direkt zur entsprechenden Produktkategorie weitergehen. Händler können außerdem ihre eigenen digitalen Abläufe mit bestehenden Warenwirtschafts- oder Handelssystemen verbinden.
Es sollte nicht davon ausgegangen werden, dass Skinive automatisch Echtzeitinformationen zu Filialbeständen oder Regalplätzen oder Funktionen des Kassensystems bereitstellt, sofern diese nicht separat über die Implementierung des Händlers angebunden wurden.
Die Aufgabe des Face Scanners besteht darin, einen relevanteren Ausgangspunkt für die Produktsuche zu schaffen. Der Händler entscheidet, wie die Empfehlungen anschließend mit dem Einkaufserlebnis im Geschäft verbunden werden.
Wie verbindet Skinive die Gesichtsanalyse mit dem Hautpflegekatalog eines Händlers?
Skinive Face Scanner kann mit dem eigenen Hautpflegekatalog eines Händlers arbeiten, anstatt auf eine allgemeine Produktdatenbank zurückzugreifen.
Produktdaten können im CSV- oder XML-Format bereitgestellt und bei Änderungen des Sortiments synchronisiert werden. Zu den relevanten Produktinformationen gehören Produktname, Beschreibung, Inhaltsstoffe, Preis und URL der Produktseite.
Im stationären Handel kommt eine weitere Frage hinzu: Wie werden digitale Empfehlungen mit der jeweiligen Filiale verbunden? Produktverfügbarkeit am Standort, Regalplatzierung, Warenbestand und Kassenprozesse hängen von der eigenen Handelsinfrastruktur des Unternehmens ab.
Eine ausführlichere Erklärung zur katalogbasierten Produktpersonalisierung finden Sie im Beitrag „KI-Gesichtsscanner für E-Commerce: Personalisierte Hautpflege“.
Wie können Kosmetikberater einen KI Face Scanner nutzen?
Ein KI Face Scanner kann die persönliche Beratung unterstützen, statt das Verkaufspersonal zu ersetzen.
Die Analyse schafft einen visuellen Ausgangspunkt. Der Kosmetikberater ergänzt Informationen, die allein anhand eines Gesichtsfotos nicht ermittelt werden können.
Ein Kosmetikberater kann:
- den Face Scanner vorstellen und seinen kosmetischen Zweck erklären
- Kunden bei der Aufnahme der Gesichtsbilder unterstützen
- die unterstützten sichtbaren kosmetischen Hautmerkmale gemeinsam mit dem Kunden ansehen
- nach Hautpflegezielen, Präferenzen, Pflegeroutine und Budget fragen
- passende Produkte aus dem Sortiment des Händlers besprechen
- verschiedene Produktoptionen vergleichen
- Kunden anschließend zu den entsprechenden Produkten oder zum Kauf begleiten
So entsteht eine klare Aufgabenteilung.
Die KI liefert visuelle Informationen zu unterstützten kosmetischen Merkmalen. Der Berater ergänzt Gespräch, Kontext, Kundenpräferenzen und Produktwissen.
Für Händler mit einem bestehenden Beratungskonzept bedeutet das, dass der Face Scanner in den vorhandenen Beratungsablauf integriert werden kann, anstatt eine völlig separate Customer Journey zu schaffen.
KI-Gesichtsanalyse oder klassische Kosmetikberatung im Geschäft?
Eine KI-gestützte Gesichtsanalyse muss die klassische Kosmetikberatung nicht ersetzen. Sie ergänzt die Kompetenz des Beratungspersonals und das persönliche Gespräch um eine visuelle und digitale Ebene.
| Merkmal | Klassische Beratung | KI-gestützte Beratung |
|---|---|---|
| Ausgangspunkt | Gespräch und Beschreibung durch den Kunden | Gespräch plus Gesichtsanalyse |
| Sichtbare Hautmerkmale | Vom Kunden oder Berater wahrgenommen bzw. beschrieben | Unterstützte Merkmale werden zusätzlich durch KI analysiert |
| Ablauf der Beratung | Abhängig von Berater und Geschäftsprozess | Ergänzt einen einheitlichen digitalen Analyseschritt |
| Produktsuche | Produktwissen des Beraters und Sortiment im Geschäft | Produktwissen plus katalogbasierte Empfehlungen |
| Self-Service möglich | Eingeschränkt | Je nach Implementierung möglich |
| Digitale Weiterführung | Abhängig von den Systemen des Händlers | Kann Teil eines umfassenderen digitalen Kosmetikangebots sein |
| Persönlicher Kontakt | Zentral | Kann bei einer begleiteten Beratung weiterhin zentral bleiben |
Für viele Händler lautet die entscheidende Frage daher nicht, ob KI einen Kosmetikberater ersetzen sollte.
Vielmehr geht es darum, wie visuelle KI die Beratung unterstützen kann, ohne den persönlichen Kontakt zu verlieren, der den stationären Kosmetikhandel auszeichnet.
Einsatzmöglichkeiten für Kosmetikmarken und Händler im Geschäft
Besonders sinnvoll sind Anwendungen, die ein konkretes Problem von Kunden oder Beratungspersonal lösen, statt Technologie nur wegen ihres Neuheitswerts einzusetzen.
Personalisierte Hautpflegeberatung
An einem Kosmetikcounter kann die Gesichtsanalyse zu Beginn einer Beratung eingesetzt werden, um festzustellen, welche unterstützten sichtbaren Hautmerkmale für das weitere Gespräch relevant sein könnten.
Anschließend kann der Berater Hautpflegeziele, Präferenzen, bestehende Pflegeroutine und Budget berücksichtigen, bevor passende Produkte besprochen werden.
Produktsuche im Self-Service
Kunden, die Produkte lieber selbstständig entdecken, können die Gesichtsanalyse als personalisierten Einstieg in das Hautpflegesortiment nutzen.
Statt mit einer kompletten Produktkategorie zu beginnen, können sie von unterstützten sichtbaren Hautmerkmalen ausgehen und anschließend passende Produkte entdecken.
Produktauswahl bei großen Sortimenten
Kosmetikhändler führen teilweise Hunderte oder Tausende Hautpflegeprodukte.
KI-gestützte Personalisierung kann dabei helfen, dieses Sortiment einzugrenzen und den Einstieg in die Produktauswahl übersichtlicher zu gestalten.
Markencounter und Shop-in-Shop-Konzepte
Eine Kosmetikmarke, die innerhalb eines Kaufhauses oder bei einem anderen Händler vertreten ist, kann Skinive Face Scanner mit ihrem eigenen Produktsortiment verbinden.
So lässt sich ein gezieltes digitales Kosmetikerlebnis rund um die Marke schaffen, ohne dass Kunden das gesamte Hautpflegesortiment des Händlers durchsuchen müssen.
Unterstützte Verkaufsberatung
Mitarbeitende im Geschäft können die Gesichtsanalyse in einen digitalen Beratungsablauf integrieren und KI-gestützte visuelle Informationen mit Produktwissen und Kundenpräferenzen kombinieren.
Das ist besonders relevant, wenn Kosmetikberater bereits aktiv an der Produktauswahl beteiligt sind.
Kundenbindung und digitale Weiterführung
Eine Beratung im Geschäft kann gleichzeitig der Einstieg in eine längerfristige Kundenbeziehung sein.
Abhängig von der Implementierung des Händlers können Kunden die Produktsuche nach dem Besuch über die Website, Kosmetik-App, ein Treueprogramm oder ihr Kundenkonto fortsetzen.
Für Händler, die App-basierte Customer Journeys entwickeln, gibt es dazu den separaten Beitrag „KI-Gesichtsanalyse für Kosmetik- & Hautpflege-Apps: Integration und Anwendungsbeispiele“.
Wie passt die Gesichtsanalyse im Geschäft in eine Omnichannel-Strategie?
Ein Face Scanner im Geschäft muss keine isolierte Anwendung bleiben.

Kosmetikhändler können dasselbe Personalisierungskonzept über stationäre Geschäfte, E-Commerce-Websites und mobile Anwendungen hinweg nutzen und Benutzeroberfläche sowie Customer Journey an den jeweiligen Kanal anpassen.
Im Geschäft können beispielsweise persönliche Beratung und die unmittelbare Produktauswahl im Mittelpunkt stehen, während andere Kanäle unterschiedliche Nutzungssituationen abdecken.
Wie sich diese Kontaktpunkte miteinander verbinden lassen, erläutert unser ausführlicher Beitrag zur Omnichannel-Strategie im Kosmetikhandel.
Was sollten Händler vor der Einführung eines Face Scanners im Geschäft beachten?
Für eine erfolgreiche Umsetzung reicht es nicht aus, einfach ein digitales Gerät im Geschäft aufzustellen.
Vor der Einführung sollten Händler die Customer Journey, die Rolle des Personals, die Verbindung zum Produktsortiment, den Umgang mit Datenschutz und die Erfolgsmessung festlegen.
Wichtige Fragen sind:
- Wer startet die Anwendung – der Kunde, ein Kosmetikberater oder beide?
- Welches geeignete Gerät und welche Integrationsmethode werden verwendet?
- Wo im Geschäft soll der Face Scanner platziert werden?
- Was soll unmittelbar nach der Analyse passieren?
- Wie wird Kunden verständlich erklärt, was die Anwendung kann und was nicht?
- Wie werden Empfehlungen mit dem Hautpflegesortiment des Händlers verbunden?
- Wie gelangen Kunden von der digitalen Empfehlung zum physischen Produkt?
- Benötigen Kosmetikberater Schulungen, um die Anwendung vorzustellen und die Ergebnisse zu besprechen?
- Wie werden Datenschutzinformationen und die Verarbeitung von Gesichtsbildern kommuniziert?
- Anhand welcher Kennzahlen wird der Erfolg bewertet?
- Soll die Anwendung mit E-Commerce, einer Kosmetik-App, einem Treueprogramm oder anderen Kundenkontaktpunkten verbunden werden?
Wer diese Punkte vor der Einführung klärt, kann besser beurteilen, ob der Face Scanner die Customer Journey tatsächlich verbessert oder lediglich zusätzliche Interaktionen erzeugt.
Datenschutz und Kundenvertrauen im Geschäft
Die Gesichtsanalyse ist für Kunden unmittelbar sichtbar. Deshalb sollte die Kommunikation zum Datenschutz Bestandteil der Anwendung sein und nicht im Hintergrund bleiben.
Kundinnen und Kunden sollten verstehen, warum Gesichtsbilder aufgenommen werden, welchem Zweck die kosmetische Analyse dient und wo sie die relevanten Datenschutzinformationen finden.
Skinive Face Scanner nutzt eine in der EU gehostete Cloud-Infrastruktur und wird als DSGVO-konform angeboten. Händler sollten dennoch im Rahmen ihrer technischen und rechtlichen Prüfung klären, welche Anforderungen an Verarbeitung, Speicherung, Sicherheit, Einwilligung und weitere Aspekte für ihre konkrete Implementierung gelten.
Auch im Geschäft muss die Grenze zwischen Kosmetik und Medizin eindeutig bleiben.
Skinive Face Scanner ist für kosmetische Anwendungen und personalisierte Hautpflege vorgesehen und nicht für die Diagnose von Hauterkrankungen.
Wie sollten Händler den Erfolg eines Face Scanners im Geschäft messen?
Die Anzahl der Scans allein zeigt nicht, ob ein Face Scanner das Einkaufserlebnis im Geschäft tatsächlich verbessert.
Bei der Erfolgsmessung sollte zwischen Aktivitäten innerhalb des Face Scanners und den weiterführenden Ergebnissen im Geschäft oder am Point of Sale unterschieden werden, die von den eigenen Systemen des Händlers abhängen.
| Analyseebene | Beispiele für Kennzahlen | Typische Datenquelle |
|---|---|---|
| Face-Scanner-Nutzung | Scans, Nutzer, Produktklicks, Kaufabschlüsse | Skinive-Dashboard |
| Einkaufserlebnis im Geschäft | begonnene Beratungen, abgeschlossene Beratungen, Nutzung durch Berater, Self-Service-Nutzung | Analysesysteme des Händlers |
| Produktinteraktion | angesehene Empfehlungen, betrachtete oder ausgewählte Produkte | Je nach Implementierung Skinive und/oder Systeme des Händlers |
| Verkaufsergebnisse | Conversion am POS, durchschnittlicher Warenkorbwert, Zusammensetzung des Warenkorbs, gekaufte Produkte | Kassensystem und Analysesysteme des Händlers |
| Weiterführende Customer Journey | spätere Interaktionen über Website, App, Treueprogramm oder Kundenkonto | Digitale Analysesysteme des Händlers |
Das Skinive-Dashboard bietet Statistiken zu:
- Scans
- Nutzern
- Produktklicks
- Kaufabschlüssen
Weitere Kennzahlen speziell für den stationären Handel hängen von der jeweiligen Implementierung und Analyseinfrastruktur des Händlers ab.
Die Nutzung durch Beratungspersonal, Transaktionen am Point of Sale, durchschnittlicher Bestellwert, Zusammensetzung des Warenkorbs, Vergleiche zwischen Filialen und Interaktionen mit Treueprogrammen erfordern beispielsweise in der Regel Daten aus den eigenen Systemen des Händlers.
Das Ziel besteht nicht einfach darin, möglichst viele Scans zu erzielen. Entscheidend ist, ob die Nutzung des Face Scanners zu hilfreichen Beratungen, relevanter Produktsuche und messbaren Verkaufsergebnissen beiträgt.
Mit Skinive Face Scanner im stationären Kosmetikhandel starten
Am besten beginnt ein Händler mit einer klar definierten Customer Journey in ausgewählten Bereichen oder Filialen, statt das gesamte Einkaufserlebnis auf einmal neu zu gestalten.
Ein möglicher Einstieg ist eine von Kosmetikberatern begleitete Hautpflegeberatung an ausgewählten Standorten, eine Self-Service-Anwendung in einer Hautpflegeabteilung mit hoher Kaufabsicht oder eine gezielte Implementierung an einem Markencounter.
Vor der Einführung sollte der Händler Folgendes festlegen:
- den wichtigsten Anwendungsfall für Kunden
- die Platzierung im Geschäft
- die Rolle der Kosmetikberater
- das mit der Anwendung verbundene Produktsortiment
- den gewünschten nächsten Schritt nach den Empfehlungen
- Datenschutz und Kundenkommunikation
- die Kennzahlen zur Erfolgsmessung
Mit einer klar abgegrenzten ersten Implementierung lässt sich leichter feststellen, wie Kunden die Anwendung nutzen, wie sie vom Beratungspersonal eingesetzt wird und welche Verkaufsumgebung sich am besten eignet, bevor eine breitere Einführung erwogen wird.
Skinive Face Scanner kann unterstützte sichtbare kosmetische Hautmerkmale mit Produkten aus dem eigenen Katalog des Händlers verbinden. Die derzeit verfügbaren Integrationsmöglichkeiten über Web-SDK und API ermöglichen die Einbindung in digitale Anwendungen.
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Personalisierte KI-Kosmetikberatung direkt ins Geschäft bringen
Verwandeln Sie die Gesichtsanalyse in eine personalisierte Produktsuche – am Kosmetikcounter, als Self-Service-Angebot oder in Ihrem gesamten Filialnetz.