Pityriasis rubra pilaris (Devergie-Krankheit) ist eine seltene chronisch-entzündliche Hauterkrankung, bei der rötliche bis orange-rote Hautareale mit feiner Schuppung und festen Papeln um die Haarfollikel auftreten. Die Haut kann trocken und verdickt werden.
Die Erkrankung ist nicht ansteckend und wird nicht von Mensch zu Mensch übertragen. Sie kann unterschiedlich verlaufen: von kleinen lokal begrenzten Herden bis hin zu einer großflächigen Beteiligung der Haut. In einigen Fällen kommt es im Verlauf zu einer deutlichen Besserung oder vollständigen Heilung.
Diese Erkrankung ist selten, kann jedoch in den meisten Fällen unter ärztlicher Aufsicht gut behandelt werden.
Was tun bei Verdacht
Wenn Sie rote, schuppende Hautstellen, verdickte Haut oder kleine feste Knötchen bemerken, sollten Sie nicht zögern, einen Spezialisten aufzusuchen.
Der erste Schritt ist die Konsultation eines Dermatologen. Der Arzt untersucht die Haut und kann bei Bedarf zusätzliche Tests durchführen, um die Diagnose zu bestätigen und ähnliche Erkrankungen auszuschließen.
Zusätzlich:
- keine starken hormonhaltigen Medikamente ohne ärztliche Anweisung verwenden
- aggressive kosmetische Behandlungen vermeiden
- Veränderungen des Ausschlags beobachten
Es ist wichtig, keine Selbstbehandlung durchzuführen. Falsche Therapie kann das Erscheinungsbild verändern und die Diagnose erschweren. Ohne Behandlung kann sich die Erkrankung langsam ausbreiten und zu erheblichen Beschwerden führen.
Wie die Krankheit aussieht
Die Erkrankung zeigt sich durch rote Hautareale mit typischer feiner Schuppung.
Typisch sind:
- rötliche oder orange-rote Flecken und Plaques
- trockene „pudrige“ Schuppung
- kleine feste Papeln um Haarfollikel (fühlbar als Hautrauigkeit)
- Verdickung der Haut an Handflächen und Fußsohlen
Ein charakteristisches Merkmal sind „Inseln“ gesunder Haut innerhalb der betroffenen Bereiche.
Am häufigsten betroffen sind:
- Rumpf
- Arme und Beine
- Kopfhaut
- Handflächen und Fußsohlen
Die Herde können sich allmählich vergrößern und ausbreiten. Das Erscheinungsbild ist sehr unterschiedlich – von lokal begrenzten Herden bis hin zu nahezu vollständigem Hautbefall.
Unten im Artikel können Sie reale Fotos ansehen, um besser zu verstehen, wie die Erkrankung aussieht.
Hauptsymptome
Die Symptome entwickeln sich oft langsam und können im Verlauf zunehmen.
Am typischsten:
- Hautrötung
- Schuppung
- Trockenheit und Spannungsgefühl der Haut
- Hautverdickung (besonders an Handflächen und Fußsohlen)
- leichter Juckreiz (nicht bei allen Patienten)
In einigen Fällen kann die Erkrankung erhebliche kosmetische und körperliche Beschwerden verursachen.
Ursachen der Erkrankung
Die genaue Ursache ist nicht vollständig geklärt.
Es wird angenommen, dass folgende Faktoren eine Rolle spielen:
- Fehlregulation des Immunsystems in der Haut
- entzündliche Prozesse
- genetische Veranlagung (selten)
Wichtig ist: Es handelt sich nicht um eine Infektion – die Erkrankung wird nicht durch Bakterien oder Pilze verursacht und ist nicht ansteckend.
Wie sich die Krankheit entwickelt
Es kommt zu einer Störung des normalen Hauterneuerungsprozesses. Hautzellen erneuern sich schneller als üblich und reifen dabei nicht vollständig aus.
Dies führt zu:
- Ansammlung von Schuppen
- Verdickung der Haut
- Rötung und Entzündung
Um die Haarfollikel entstehen feste Papeln, wodurch die Haut sich rau anfühlt.
Formen und Typen
Die Erkrankung kann unterschiedlich verlaufen:
- lokalisierte Form — begrenzte Hautareale betroffen
- generalisierte Form — große Hautflächen betroffen
Es gibt außerdem altersabhängige Varianten (Kindes- und Erwachsenenformen), die sich im Verlauf unterscheiden können.
Wann sollte man einen Arzt aufsuchen
Suchen Sie einen Spezialisten auf, wenn:
- sich der Ausschlag ausbreitet oder deutlicher wird
- eine starke Hautverdickung auftritt
- ausgeprägter Juckreiz oder Beschwerden bestehen
- Unsicherheit bezüglich der Diagnose besteht
Auch bei fehlender Wirkung einer Behandlung oder Verschlechterung ist eine ärztliche Kontrolle notwendig.
Behandlung
Die Behandlung hängt vom Schweregrad ab und wird individuell festgelegt.
Hauptansätze:
- Hautpflege und intensive Feuchtigkeitszufuhr
- entzündungshemmende lokale Therapien
- Behandlung der Hautverdickung
In schwereren Fällen können systemische Medikamente eingesetzt werden, die die Hautprozesse von innen beeinflussen.
Zusätzlich wichtig:
- regelmäßige Anwendung von rückfettenden Pflegeprodukten
- Vermeidung von Reizstoffen
- gute Hautfeuchtigkeit aufrechterhalten
Die Behandlung sollte unter ärztlicher Aufsicht erfolgen.
Fragen und Antworten
Kann diese Krankheit geheilt werden?
Bei vielen Patienten kommt es im Verlauf zu einer deutlichen Besserung oder vollständigen Heilung, auch wenn dies Monate bis Jahre dauern kann.
Ist sie ansteckend?
Nein, die Erkrankung wird nicht von Mensch zu Mensch übertragen.
Muss ich Tabletten nehmen?
Manchmal ja – bei ausgedehnten Formen kann der Arzt eine systemische Therapie verschreiben.
Ist die Krankheit gefährlich?
In der Regel nicht, sie kann jedoch die Lebensqualität bei starken Symptomen deutlich beeinträchtigen.
Warum wird die Haut dick?
Durch beschleunigte Hauterneuerung und Ansammlung von Zellen an der Oberfläche.
Kann sie von selbst verschwinden?
Ja, in einigen Fällen bilden sich die Symptome allmählich zurück.
Kann sie mit Psoriasis verwechselt werden?
Ja, beide Erkrankungen können ähnlich aussehen, daher ist eine ärztliche Diagnose wichtig.
Muss ich meine Hautpflege ändern?
Ja, milde und regelmäßige Hautpflege kann die Symptome deutlich verbessern.
Haut sofort überprüfen
Nutzen Sie die Haut prüfen app – Skinive AI, um ein Foto Ihrer Hautstellen zu machen und eine KI-basierte Einschätzung zu erhalten. So erkennen Sie schnell, ob eine fachärztliche Abklärung nötig ist.
Medizinische Quellen
- Fitzpatrick’s Dermatology, 9. Auflage
- European Academy of Dermatology and Venereology (EADV) Guidelines
- American Academy of Dermatology (AAD)
- Clinical Dermatology (Bolognia et al.)
🇩🇪 Devergie-Krankheit: Diagnose und Behandlung in Deutschland
Wenn Sie verschiedene Formen von Lichen bemerken – z. B. kleine, erhabene Papeln bei Lichen nitidus, violett-rote, juckende Hautstellen bei Lichen planus oder lineare Schuppenlinien bei Lineare Flechte – sollten Sie rechtzeitig einen Hautarzt aufsuchen. Eine frühzeitige Diagnose und Behandlung kann Symptome lindern, Hautschäden verhindern und die Lebensqualität verbessern. In Deutschland können Sie einen Hautarzt über die gesetzliche Krankenversicherung (GKV), private Praxen oder Online-Dermatologie erreichen, um Ihre Haut professionell prüfen zu lassen.
👉 Hautarzt-Termin in Deutschland: Zugang, Kosten und Behandlungswege – Dieser Leitfaden erklärt, wie Überweisungen über den Hausarzt funktionieren, was Sie von dermatologischen Fachuntersuchungen erwarten können und wie Sie zwischen gesetzlicher und privater Versorgung wählen.
Hautärzte in großen deutschen Städten:
- Hautarzt in Berlin
- Hautarzt in Frankfurt
- Hautarzt in Köln
- Hautarzt in München
- Hautarzt in Hamburg
- Hautärzte in anderen deutschen Städten
Online-Dermatologie
Wenn Sie eine schnellere oder ortsunabhängige Beratung bevorzugen, können Online-Konsultationen genutzt werden. Dermatologen können dabei Bilder beurteilen, Empfehlungen geben und die nächsten Schritte festlegen – ganz ohne Praxisbesuch. Mehr dazu im Artikel: Online Hautärzt Termin in Deutschland.
🇦🇹 Devergie-Krankheit: Diagnose und Behandlung in Österreich
Wenn Sie verschiedene Formen von Lichen bemerken – z. B. kleine, erhabene Papeln bei Lichen nitidus, violett-rote, juckende Hautstellen bei Lichen planus oder lineare Schuppenlinien bei Lineare Flechte – sollten Sie rechtzeitig einen Hautarzt aufsuchen. Eine frühzeitige Diagnose und Behandlung kann Symptome lindern, Hautschäden verhindern und die Lebensqualität verbessern. In Österreich können Sie einen Hautarzt über die gesetzliche Krankenversicherung (ÖGK), Wahlarztpraxen oder Online-Dermatologie erreichen, um Ihre Haut professionell prüfen zu lassen.
👉 Hautarzt in Österreich: Wie man einen Dermatologen findet – Dieser Leitfaden erklärt, wie Sie einen Hautarzt in Österreich finden, wann eine Überweisung sinnvoll ist, was Sie bei dermatologischen Untersuchungen erwartet und wie Sie zwischen Kassenarzt und Wahlarzt wählen.
Hautärzte in großen österreichischen Städten:
- Hautarzt in Wien
- Hautarzt in Graz
- Hautarzt in Linz
- Hautarzt in Salzburg
- Hautarzt in Innsbruck
- Hautärzte in anderen österreichischen Städten
Online-Dermatologie
Wenn Sie eine schnellere oder ortsunabhängige Beratung bevorzugen, können Online-Konsultationen genutzt werden. Hautärzte können dabei Bilder beurteilen, Empfehlungen geben und die nächsten Schritte festlegen – ganz ohne Praxisbesuch. Mehr dazu im Artikel: Online Hautarzt Termin in Österreich.
🇨🇭 Devergie-Krankheit: Diagnose und Behandlung in Schweiz
Wenn Sie verschiedene Formen von Lichen bemerken – z. B. kleine, erhabene Papeln bei Lichen nitidus, violett-rote, juckende Hautstellen bei Lichen planus oder lineare Schuppenlinien bei Lineare Flechte – sollten Sie rechtzeitig einen Hautarzt aufsuchen. Eine frühzeitige Diagnose und Behandlung kann Symptome lindern, Hautschäden verhindern und die Lebensqualität verbessern. In der Schweiz können Sie einen Hautarzt über die obligatorische Krankenversicherung (KVG), private Praxen oder Online-Dermatologie erreichen, um Ihre Haut professionell prüfen zu lassen.
👉 Hautarzt in der Schweiz: Wie man einen Dermatologen findet – Dieser Leitfaden erklärt, wie Sie einen Hautarzt in der Schweiz finden, ob eine Überweisung notwendig ist (je nach Versicherungsmodell), was Sie bei dermatologischen Untersuchungen erwartet und wie Franchise und Selbstbehalt funktionieren.
Hautärzte in großen Schweizer Städten:
- Hautarzt in Zürich
- Hautarzt in Basel
- Hautarzt in Bern
- Hautarzt in Winterthur
- Hautarzt in St. Gallen
- Hautärzte in anderen Schweizer Städten
Online-Dermatologie
Wenn Sie eine schnellere oder ortsunabhängige Beratung bevorzugen, können Online-Konsultationen genutzt werden. Hautärzte können dabei Bilder beurteilen, Empfehlungen geben und die nächsten Schritte festlegen – ganz ohne Praxisbesuch. Mehr dazu im Artikel: Online Hautarzt Termin in der Schweiz.
Bilder von Devergie-Krankheit:





















